Sinn & Glück

Sinn & Glück

Sinn & Glück

Lebenssinn finden und verwirklichen, sinnerfüllt arbeiten, Glück gestalten

Sie wollen...
Zusammen mit mir entwickeln Sie

… ein Bewusstsein davon, was “Sinn” eigentlich ausmacht, wie Sie ihn finden und in Ihrem Leben, in Ihrer Arbeit, ihrem Team oder ihrer Organisation immer mehr sichtbar werden lassen.

Gemeinsam finden wir heraus, wie Sie auf Sinn zugehen möchten und wo Sie ansetzen können für sinnvolle Veränderung. 

Dazu zeige ich Ihnen Konzepte, Methoden, Denkmodelle, Werkzeuge, Wissen und Übungen, mit denen Sie Sinn systematisch entdecken und praktisch angehen können.

So machen Sie sich ganz persönlich oder in Ihrer gesamten Organisation auf die Reise, um die inneren und äußeren Bedingungen für ein erfülltes Leben zu schaffen und Glück als Kriterium für Erfolg zu betrachten.  

Wofür?

Wir leben in einer Zeit vollkommener Mittel und verworrener Ziele. (Albert Einstein)

Manchmal läuft objektiv gesehen eigentlich alles sehr zufriedenstellend. Unterschwellig aber schleicht sich Leere, Unruhe oder zunehmende Demotivation ein. Wir fragen uns, wofür es sich lohnt, morgens aufzustehen. Warum wir, obwohl wir doch so viel Schönes haben, nicht glücklicher sind.

In Ihrem Unternehmen sehen Sie sich vielleicht immer häufiger konfrontiert mit Mitarbeitenden, die von ihrer Arbeit mehr wollen als ein gutes Gehalt und ein nettes Team. Was gibt Menschen und ganzen Organisationen jenseits von Unternehmenszielen oder “Purpose” wirklich innovative Kraft und in der Tiefe Drive? Was wollen Sie mit Ihrem Unternehmen beitragen – nicht zum Bruttosozialprodukt, sondern zum Leben?

 

Sinn mit allen Sinnen

Ich verstehe Sinn als etwas, in dem sich Werte und Visionen verbinden mit einem Weg, auf dem diese in der Welt sichtbar und erlebbar werden. 

Wenn unsere alltäglichen Tätigkeiten im Einklang mit höheren Zielen sind, wenn wir Visionen nicht nur träumen sondern zu Ihrer Verwirklichung beitragen können, wenn kleine Handgriffe durchdrungen sind vom Bewusstsein, wofür wir sie tun, dann erleben wir das als sinnvoll – also voll mit Sinn(en). Ganz wortwörtlich zeigt sich dies in einem ganzheitlichen Stimmigkeitserleben: Unser Körper entspannt und belebt sich, wir empfinden Freude, und in unserem Kopf fallen Puzzle-Teile zusammen: “Ja – jetzt macht es Sinn!”.

Auch in Teams und Organisationen hängt Sinn-erleben maßgeblich davon ab, ob Werte und Leitbilder sich in alltäglichen Abläufen und Strukturen, Führungsstilen oder dem Umgang mit Kunden und Mitarbeitenden wiederspiegeln. Umgekehrt entfalten Mission Statements und Unternehmensvisionen dann eine Wirkkraft, wenn sich in ihnen die Essenz einer real gewachsenen Firmenkultur zeigt.    

Sinn-Entwicklung begleite ich darum immer in einem Dreiklang aus Visionärem und Zielorientierung, Emotionalem und menschlichen Loyalitäten, Machbarkeit und konkreten Umsetzungsschritten. Die organische Verbindung von erlebter Vergangenheit und erwünschter Zukunft ist dabei der Motor für Veränderungsschritte im Jetzt.

Sinn und Glück

Wer sein eigenes Leben und das seiner Mitmenschen als sinnlos empfindet, der ist nicht nur unglücklich, sondern kaum lebensfähig. (Albert Einstein)

Sinn und Glück sind nicht dasselbe. Aber wir brauchen beides: Ohne dass unser Da-sein und Wirken für uns Sinn macht, ist es schwer, tiefe Lebenzufriedenheit zu erlangen. Umgekehrt können wir uns zwar mit aller Kraft für etwas einsetzen. Wenn wir dabei kein Glück erleben, verkommt Sinn jedoch schnell zu reiner Zeckhaftigkeit. Und auf Dauer hungert unsere Seele.

Glück meint hier übrigens nicht das kurzfristige Erleben angenehmer Gefühle, sondern ein Leben im Einklang mit sich, mit anderen und der Welt. Die griechische Philosophie nennt das eudaimonía.

Zu diesem Einklang gehört neben Freude und Zufriedenheit auch Schmerzliches und Dunkles – gerade in dieser Bandbreite liegen Lebendigkeit und Einladungen, immer weiter zu wachsen.
 
Eine besondere Brücke zwischen Sinn und Glück schlägt das Erleben von “Flow”. Mihály Csíkszentmihályi meint damit das völlige Aufgehen in einer Tätigkeit, der wir uns selbstvergessen hingeben. Körper und Geist spielen in solchen Momenten harmonisch zusammen, Zeit und Raum werden bedeutungslos, wir wachsen über uns hinaus.
 
Forschen wir danach, wann wir diesen Zustand besonders häufig erleben, ist das eine heiße Spur auf der Suche nach unserem Lebenssinn und den Vorraussetzungen für Glück – den äußeren und inneren.
Glück ist lernbar - Sinn wird gegeben

Eine neue Art von Denken ist notwendig, wenn die Menschheit weiterleben will. (Albert Einstein)

Sinn suchen wir häufig in einer Tätigkeit oder einer Rolle, die uns äußerlich definiert. Und auch für Glück gibt es äußere Faktoren. Beforscht und umgesetzt wird dies intensiv im Konzept des Bruttonationalglück (Gross National Happiness). Hier wird deutlich: Obwohl “mehr haben” nicht “mehr Glück” bedeutet, müssen bestimmte äußere Bedingungen in einem Mindestmaß erfüllt sein, damit wir die Möglichkeit haben glücklich zu sein. Und hier können wir ganz praktisch ansetzen, um unsere  Lebensumstände und unsere Organisationen zu gestalten.

Gute äußere Voraussetzungen für Glück müssen wir dann allerdings auch nutzen können – schließlich kann man inmitten von Überfluss sehr unglücklich leben.

 

Zu dieser inneren Kompetenz für Glück gehört es, gute Beziehungen gestalten zu können – zu uns selbst, zu anderen, zu unserer Umwelt.

Praktisch verlangt dies emotionale Intelligenz, Gemeinschaftsfähigkeit oder die Rückverbindung zur Natur. Vor allem braucht es neue Denkstrukturen, aus denen neue Ideen und Lösungen kommen können.

Die Fähigkeit, unseren Geist bewusst zu kultivieren, wird damit zur Zukunftsfähigkeit Nr. 1. Vor allem auch, damit wir uns nicht zu sehr abhängig machen von glücklichen äußeren Umständen: Es läuft nicht immer alles glatt. Wir haben allerdings die Macht, auch unerwünschten Ereignissen Sinn zu geben. Damit ist weder Schönreden noch passives Hinnehmen gemeint. Sondern der Mut, das, was da ist, anzunehmen und zu verwandeln. 

Wie Sie sich mit mir auf Sinn(es)-Reise begeben:

… können Sie sich gemeinsam mit anderen auf eine Reise zum Sinn begeben. Hier lernen Sie Modelle und Methoden kennen, mit deren Hilfe Sie Ihre Fragen und Anliegen klären, bearbeiten und weitere Schritte gehen können. Seminare zu speziellen Themen wie Meditation, Achtsamkeit oder wertschätzende Kommunikation widmen sich intensiv einzelnen Fähigkeiten für mehr Sinn und Glück. 

… arbeiten wir intensiv und individuell an Ihren Sinn-Fragen. Dadurch haben Sie die Möglichkeit, gezielt auf das einzugehen, was für Sie besonders relevant sind und Sie auf Ihrem Weg derzeit am besten voranbringt.  

… ist hilfreich, wenn Sie sich über ihre Ziele einig sind, aber unterschiedliche Ideen dazu haben, wie Sie diese praktisch umsetzen. Oder Sie möchten Ihre Kräfte noch besser bündeln, indem Sie eine Teamvision entwickeln: Diese kann sowohl fachlich-inhaltlicher Natur sein, als auch Ihre Zusammenarbeit betreffen.

… lässt die Mission und Vision eines Unternehmens kraftvoll sichtbar werden. Strategien, Strukturen, Funktionen und Abläufe werden auf die Vision ausgerichtet. Und auch der Prozess, in dem das geschieht, atmet bereits die angestrebten Werte. Das Ergebnis ist eine in sich stimmige Organisation, die sich ihres Beitrages zum Leben und zur Gesellschaft bewusst ist. Im Innen fördert dies Wohlbefinden, Motivation, Identifikation und selbstorganisiertes Arbeiten. Nach Außen strahlen Authentizität und eine gewachsene Identität.  

Was meine Arbeit mit Ihnen auszeichnet

… Angebote, die ich am eigenen Leib, in meiner eigenen Organisation oder mit zahlreichen KundInnen erprobt habe. 

… zu Sicht- oder Vorgehensweisen, Sie überprüfen und entscheiden, was für Sie nachvollziehbar, stimmig und nützlich ist. Passt der eine Zugang nicht, biete ich Ihnen einen anderen an.

… auch auf Jahrtausende alte Methoden der Sinnfindung und Geistesschulung zurück – wenn sie mit wissenschaftlichen Erkenntnissen im Einklang stehen und ohne Rückgriff auf bestimmte Glaubensrichtungen wirksam werden.

… schlage Ihnen Methoden vor, die sowohl somatische als auch kognitive und intuitive Zugänge zu einem Thema eröffnen.

… gestalte ich Prozesse in denen Sie auf Ihre eigene Lösungskompetenz zugreifen. Gleichzeitig stelle ich Ihnen gern auch meine Ideen zur Verfügung, wenn Sie das möchten. So können Sie aus vielen Sichtweisen und Strategien auswählen, ausprobieren und auf Auswirkungen hin testen.

… erwerben Sie immer auch Kompetenzen, generell konstruktiv mit sich selbst umzugehen, zunehmend ihr eigener Coach zu sein und das Erlebte eigenständig auf andere Situationen zu übertragen.

Über mich

Über mich

Als jüngstes Kind einer interkulturellen Patchworkfamilie konnte ich viele Jahre von der hohen Sozialkompetenz meiner Mutter profitieren. In der väterlichen Sondermaschinen-Entwicklung habe ich mich mit Maschinenbauern ebenso wie mit den Abteilungsleitern großer Automobilkonzerne unterhalten. Bei meinen Großmüttern lernte ich derweil alles über Gemüseanbau und die Kunst des erzgebirgischen Eintopfes. Vor allem widmete ich mich meiner großen Liebe: Der Musik. 

Letztendlich machte ich nicht die Konzertgitarre und meine Stimme, sondern die Psychologie und Japanologie zu meinem Beruf. 

Einige Jahre habe ich in Forschung und Lehre verbracht, bevor ich 2008 mit der Wildnisschule Soonwald mein erstes Unternehmen gründete – und damit einen ungewöhnlichen Erfahrungsraum, in dem Menschen sich selbst und ihre Potentiale neu erleben und entwickeln können.

Diese Idee verfolge ich mittlerweile auch wieder indoor.  In meine Tätigkeit als Team- und Organisationsentwicklerin, Supervisorin, Trainerin Fachverband Gewaltfreie Kommunikation, Mediatorin und Senior Coach (DBVC, IOBC) bringe ich fast zwei Dekaden Erfahrung in Beratung und Weiterbildung ein. 

Konkret habe ich unter anderem…

als

  • an der Universität Trier Deutsch als Fremdsprache und Statistik unterrichtet,
  • am Deutschen Institut für Japanstudien in Tokyo über Tod und Gerechtigkeit geforscht,
  • für deutsche und österreichische Institute Naturpädagog*innen aus- und weitergebildet,
  • mehr als 13 Jahre Führungserfahrung in der Wildnisschule Soonwald,
  • bei den Tuareg-Nomaden des Hoggar-Gebirges gelebt und Wüsten-Expeditionen in Algerien, Mauretanien, dem Tschad oder der Rub al Khali im Oman geleitet,
  • als Supervisorin und Mediatorin für die KVHS Mainz-Bingen die Kitas des Kreises beraten,
  • Berater*innen des Jobcenter in systemisch-lösungsorientierter Beratung ausgebildet,
  • als Lehrbeauftragte der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz Beraterinnen supervidiert,
  • als Trainerin Fachverband Gewaltfreie Kommuniktation Führungskräfte, Paare, Beraterinnen, Nachwuchstrainerinnen, Pädagog*innen u.a. ausgebildet,
  • als Senior Coach (DBVC, IOBC) unzählige Coachees, Teams und mittelständische Organsiationen schwerpunktmäßig aus dem Rhein-Main-Gebiet bei ihrer Entwicklung begleitet.
 
Aktuell bin ich unter anderem…
Meine Arbeitsgrundlagen 

sind neben der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall Rosenberg vor allem 

  • Systemisch-evolutionäre Organisationsentwicklung nach Trigon,
  • HypnoSystemische Konzepte nach Gunther Schmidt/MeiHei,
  • logische Schemata nach SySt,
  • provokative Systemarbeit nach Frank Farrelly/Dr. Noni Höfner
  • Moderations- und Entscheidungsverfahren wie Systemisches Konsensieren, Dynamic Facilitation und klassische Gruppenmoderation.

Meine langjährige musikalische Ausbildung an Gitarre, Klavier, Flöte und Jazzgesang fließt in meine körperorientierten Arbeitsansätze ein. Als Yogi, zertifizierte Meditations- und Achtsamkeitslehrerin und Reiki-Meisterin (3. Grad) ist meine Arbeit auch geprägt von der Praxis der Achtsamkeit / Mindfulness nach Thich Nhath Than, Jack Kornfield und Bhante Henepola Gunaratana.

Meine Arbeitssprachen sind Deutsch und Englisch.

 

Meine Aus- und Weiterbildungen (u.a.)
  • Systemisch-evolutionäre Organisationsentwicklung, Trigon
  • Hypnosystemische Konzepte für Coaching, Team- und Organisationsentwicklung, Gunther Schmidt, Milton-Erickson-Institut Heidelberg
  • Ausbildung in Gewaltfreier Kommunikation von mehr als 300 Stunden (diverse)
  • Moderationsmethode und Moderatorin für Systemisches Konsensieren, k-Training und Isykonsens
  • Impro und Provokative Systemarbeit, Deutsches Institut für Provokative Therapie
  • Systemische Strukturaufstellungen, SyST
  • Effectuation, Michael Faschingbauer
  • Gewaltfreie Kommunikation in Coaching, Beratung und Prozessbegleitung, k – Training
  • Empathische Mediatorin und Gruppenmediation, Akademie Blickwinkel/I. Holler
  • Stellvertreter-Mediation, Lebensgarten Steyerberg
  • Meditationslehrerin (diverse)
  • Stressmanagement und Achtsamkeit zur Stressbewältigung, Fitmedi Akademie
  • Theory of Constraints, Vistem/Uwe Techt
  • Naturerlebnispädagogik, Crenatur
  • Wildnispädagogik, Wildnisschule Wildeshausen
  • Verhaltenstrainerin, develoop/Universität Trier
  • Psychologie (Diplom), Japanologie und Deutsch als Fremdsprache, Universität Trier

Inhouse

Akademie

Christ AKADEMIE

Akademie

Den Werkzeugkasten erweitern und gewinnbringend in der eigenen Praxis umsetzen

Gern gebe ich mein Wissen an Sie weiter!

Dazu sind Sie herzlich in meinen offenen Seminaren, Fortbildungen und Ausbildungen willkommen.

Für eine Teamfortbildung komme ich mit individuell für Sie konzipierten Weiterbildungen und Workshops auch zu Ihnen.

Fast alle Themen biete ich Ihnen auch als Webinar, live Online-Training oder im Blended-Learning-Format an.

Inhouse-Workshops und Teamfortbildungen

Arbeit in Teams und Gruppen

Sinnvoll arbeiten und achtsam leben

Offene Seminare

    

Coaching

Coaching

Coaching

Persönliche Ressourcen entdecken und selbstbestimmt neue Wege beschreiten

Sie wollen...
Zusammen mit mir entwickeln Sie

… ein Bild davon, wo Sie stehen, wovon Sie weg möchten und wo Sie hin möchten. Gemeinsam besprechen wir, wie Sie sich auf den Weg machen können und wollen, und wie ich Sie dabei sinnvoll unterstützen kann. 

Aus meinem reichen Methodenschatz schlage ich Ihnen Denkmodelle, Werkzeuge, Wissen, Übungen und Experimente vor, in denen Sie neue Perspektiven

gewinnen, hilfreiche Ressourcen entdecken und neues Verhalten in einem sicheren Rahmen erproben können. 

So können Sie aus einem guten Zustand heraus Lösungen finden, bewerten, auswählen und ausprobieren. Dabei lernen Sie auch immer, wie das, was wir tun, funktioniert – damit Sie immer mehr Ihr eigener Coach werden.

Ansatzpunkte für Entwicklung

Vielleicht haben Sie schon einmal erlebt, dass Sie ein und dieselbe Situation je nach „Tagesform“ sehr unterschiedlich erleben, und auch äußerlich durchaus verschieden damit umgehen können? 

Umstände oder Ereignisse in unserem Leben erleben wir in der Regel so, als würden Sie „uns geschehen“ und „etwas mit uns machen“. 

Tatsächlich wird Erleben allerdings konstruiert und erzeugt – und zwar von uns selbst bzw. unserem Gehirn. Phänomene an sich sind neutral. Welche Wirkung sie auf uns haben, hängt davon ab, in welche Beziehung wir zu ihnen treten. Und wir treten zu ein und derselben Sachen durchaus zu unterschiedlichen Zeitpunkten unterschiedlich in Beziehung. 

So können wir an zwei Stellen einen Hebel für Veränderung ansetzen: In unserem inneren Erleben und an der Situation im Außen. Dabei hängen beide Ansatzpunkte zusammen: Kraftvoll etwas in der Außenwelt bewegen können wir dann, wenn wir uns innerlich in einem ressourcenreichen Zustand erleben. Erleben wir, dass wir Situationen im Außen durch eigenes Handeln beeinflussen können, verändert sich unser innerer Zustand. 

Wie Sie diese beiden Zugänge zu Veränderung optimal nutzen können und wo Sie ansetzen möchten, bespreche ich mit Ihnen gemeinsam. Dabei stellen wir Ihre und meine Sichtweisen oder Ideen nebeneinander – und Sie als Expert*in für sich selbst entscheiden, was für Sie im aktuellen Moment ein hilfreiches Vorgehen ist.

Hintergrund: viele Realitäten - viele ICHs

Haben Sie schon einmal erlebt, dass bestimmte Kompetenzen – z. B. Vokabelwissen, die Erinnerung an einen Namen, die Fähigkeit sich zu entspannen, „nein“ zu sagen oder kreativ zu arbeiten – in bestimmten Situationen „weg“ sind und später wieder „da“? Ressourcen und Fähigkeiten schlummern zu jedem Zeitpunkt in uns. Welchen Zugriff wir in einem bestimmten Moment darauf haben, variiert allerdings, und zwar abhängig davon, welches neuronale Erlebnisnetzwerk in unserem Gehirn gerade aktiv ist.

Ein Erlebnisnetzwerk beinhaltet verschiedene Elemente des Erlebens, die unser Gehirn zu einem bestimmten Phänomen oder einer Situation einmal zusammen abgespeichert hat, z.B.:

  • Wie wir uns ein Phänomen erklären
  • Wie wir das Phänomen sprachlich benennen und metaphorisch beschreiben
  • Erinnerungen, Assoziationen oder innere Bilder dazu
  • Wie alt oder wie groß wir uns im Zusammenhang mit dem Phänomen erleben
  • Wie viel Raum und Platz zum Atmen wir gefühlt um uns haben
  • Körperliche Reaktionen und Empfindungen wie Puls, Blutdruck, Wärme, Kälte, Muskelspannung, Erröten, Stoffwechselaktivität etc.
  • Lösungsversuche, Strategien, Ideen, Kompetenzen
Interpretationen Erinnerungen Gefühle und Erleben

Sind diese Elemente einmal zusammen abgespeichert, treten sie von nun an zusammen auf (Hebb´sche Regel) und prägen in bestimmten Situationen ein bestimmtes Erleben.

So kommt es vielleicht, dass wir uns bei einem Besuch im Elternhaus erleben wie ein Teenager und die Frage, ob wir denn auch genug essen, mit einem genervten „Mama…“ quittieren. Sogar unsere Stimme klingt dabei wieder jünger. Auf dem Weg nach Hause fühlen wir uns schon wieder erwachsen und fragen uns, weshalb wir nicht sachlicher reagiert haben. 

Die Version von uns, die jetzt gerade am Steuer des Autos sitzt, könnte das sicherlich, – der Version von uns, die vorhin noch bei unseren Eltern war, stand das nicht zur Verfügung. 

Wir befinden uns kurz hintereinander in verschiedenen Erlebniszuständen von uns selbst – so genannten Ego-States. Verschiedene Seiten von uns kommen zum Vorschein, verschiedene Seelen in der Brust übernehmen das Regime. 

Chance:
Wir können lernen, Erleben bewusst zu beeinflussen

Neuropsychologisch gesehen wechseln wir das Erlebnisnetzwerk. Als neuronales Gesamtpaket nehmen wir das vorherrschende Erlebnisnetzwerk im aktuellen Moment als Realität und ICH wahr. Ändert sich das vorherrschende Erlebnisnetzwerk, ändert sich jedoch auch die Wahrnehmung der „Realität“ und des eigenen Ich. Man könnte sagen: Realitäten gibt es in unserem Gehirn viele. Und ICHs auch.

Das Spannende an dieser neurosystemischen Sicht ist, dass wir lernen können, unsere Erlebnisnetzwerke bewusst-willentlich zu beeinflussen und uns selbst in einen guten Zustand zu versetzen. Sind wir in einem für die anstehende Situation optimalen Zustand (sprich: sind unsere Kompetenz-Netzwerke aktiv), haben wir in der Regel auch Strategien, mit der Situation umzugehen, weitere Ressourcen zu mobilisieren und neue Strategien hinzuzulernen.

Und so arbeite ich mit Ihnen:

… entwickele ich zusammen mit Ihnen Prozessziele und schlage Ihnen passende Interventionen vor. Zu diesen erläutere ich Ihnen die wissenschaftlichen Hintergründe und auch, welche Erfahrungen ich bisher damit gemacht habe. So können Sie eine informierte Entscheidung treffen, was Sie ausprobieren möchten. 

… erläutere ich Ihnen jeweils, was genau wir tun und wofür, so dass Sie jeden Schritt nachvollziehen und – vielleicht mit ein wenig Übung – auch allein auf eine andere Situation anwenden können: Ich verstehe jedes Coaching auch als Fortbildung. 

… einer Vielzahl anwendungsbezogener Modelle, meinem Wissen als Kommunikationstrainerin, Ideen aus dem systemisch-lösungsorientierten Coaching sowie auch neurosystemischen Konzepten nach Dr. Gunther Schmidt. 

Künstlerische oder metaphorische Methoden beziehen beide Gehirnhälften in den Prozess mit ein, systemische Strukturaufstellungen und Systemchoreographien machen inneres Erleben räumlich sichtbar und veränderbar. 

Aus jeder Session nehmen Sie Ideen mit, wie Sie das Erlebte in Ihrem Alltag anwenden und weiter vertiefen können. Dabei ist in der Regel jede Sitzung für sich „rund“ – Sie entscheiden, ob und wenn ja, wann Sie eine weitere Session vereinbaren möchten.

Selbstverständlich stehe ich auch nach einer Sitzung mit Ihnen im Kontakt, um Auswirkungen zu reflektieren und die Umsetzung zu begleiten, sofern Sie das wünschen und benötigen.

Ein Wort zur Vertraulichkeit

Sollte jemand anderes der Auftraggeber für Ihr Coaching sein (z. B. Ihre Organisation), oder sollte Ihr Coaching eingebettet sein in einen Team- oder Organisationsentwicklungsprozess, so erfolgt die Auftragsklärung sowohl mit dem Auftraggeber als auch mit Ihnen selbst. Die Prozessziele werden vorher miteinander abgestimmt. Ebenso wird im Vorfeld vereinbart, ob und wenn ja, wem und in welcher Form etwas über das Coaching oder dessen Ergebnisse bekannt gemacht wird. 

Feedback über die Ergebnisse eines Prozesses von meiner Seite gebe ich grundsätzlich nur unter Einbezug des Coachee und mit einem klaren Zielbezug, wofür diese Rückmeldung erfolgt. Über die konkreten Inhalte eines Prozesses bewahre ich generell Stillschweigen, pauschale Einschätzungen wie „jemand denn so ist“ oder andere Diagnosen und Prognosen gebe ich grundsätzlich nicht ab.
Was meine Arbeit mit Ihnen auszeichnet

… und gestalten gemeinsam: Sie als Expert*in für sich selbst und Ihre Situation, ich als Expertin für Prozesse, Kommunikation, psychologische Dynamiken, Denk- und Verhaltensmuster

… Vorschläge zu Sicht- oder Vorgehensweisen, Sie überprüfen und entscheiden, was für Sie nachvollziehbar, stimmig und nützlich ist.

… alles, was Sie mitbringen, als potentielle Kompetenz und überlege gemeinsam mit Ihnen, wie es als Ressource für Ihre Ziele nutzbar gemacht werden kann. 

… dass hinter jedem Verhalten eine positive Absicht steckt und finde mit Ihnen gemeinsam konstruktive(re) Wege, diese zu verfolgen.

… schlage Ihnen Methoden vor, die sowohl somatische als auch kognitive und intuitive Zugänge zu einem Thema eröffnen.

… schaffe ich Zugang zu Ihrer eigenen Lösungskompetenz. Gleichzeitig stelle ich Ihnen gern auch meine Ideen zur Verfügung, wenn Sie das möchten. So können Sie aus vielen Sichtweisen und Strategien auswählen, ausprobieren und auf Auswirkungen hin testen.

… erwerben Sie immer auch Kompetenzen, generell konstruktiv mit sich selbst umzugehen, zunehmend ihr eigener Coach zu sein und das Erlebte eigenständig auf andere Situationen zu übertragen.

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Organisationsentwicklung

Sich als System sinnvoll ausrichten, organisch wachsen, Potential zur Entfaltung bringen

Teamentwicklung

Gemeinsam wirksam werden für eine sinnvolle Aufgabe und sich gegenseitig beflügeln

Coaching

Persönliche Ressourcen entdecken und selbstbestimmt neue Wege sinnvoll beschreiten

Sinn & Glück

Lebenssinn finden und verwirklichen, sinnerfüllt arbeiten, Glück gestalten

Akademie

Den Werkzeugkasten erweitern und gewinnbringend in der eigenen Praxis umsetzen

Sie wollen

Was meine Arbeit mit Ihnen auszeichnet

… und gestalten gemeinsam: Sie als Expert*innen für Ihre Anliegen, ich als Expertin für den Prozess. 

… mit mir erwerben Sie immer auch Kompetenzen, Veränderungen zunehmend selbst zu gestalten. Ich biete Ihnen dazu Sichtweisen, Hintergründe und Methoden – Sie entscheiden, was für Sie Sinn macht.

… so, dass die erwünschte Zukunft und die entsprechenden Werte, Haltungen oder Abläufe bereits in der Beratung erlebbar werden.  

…können einzelne punktgenaue Aktionen Sinn machen und große Wirkung erzielen. Die Veränderung alter Muster und eingespielter Verhaltensweisen braucht Zeit und Tiefenarbeit.

… Sie von Anfang an bei konkreten Schritten und Maßnahmen – denn entscheidend ist, was am Ende wirklich passiert. 

… und schlage Ihnen Methoden vor, die sowohl somatische als auch kognitive und intuitive Zugänge zu einem Thema eröffnen.

… dass hinter jedem Verhalten, Konflikt oder Symptom eine positive Absicht steckt. Gemeinsam mit mir finden Sie konstruktive(re) Wege, diese ab jetzt zu verfolgen.

… wird ernst genommen, gewitzelt, erzählt, geschwiegen, aufgeschrieben, gemalt, Unsägliches gesagt, gelacht, geweint und alles, was es sonst noch braucht, um in Bewegung zu kommen. 

Das sagen meine Kunden über mich...

Sinn und Glück
Mein neuer Glaubenssatz schwirrt immer wieder durch meinen Kopf und das macht mir Freude. Der alte taucht auch hin und wieder auf, er hat aber kein Gewicht mehr und ist in den Hintergrund gerückt. Kurzum, es geht mir gut. Ich fühle mich befreit, und ich habe das Gefühl, dass sich die Bremse gelöst hat.
Führungskräfte-Coaching
Ich hatte den roten Faden verloren. Das Coaching mit Claudia hat ihn mir wieder in die Hand gegeben.
Arbeitsweise
Für unsere Treffen danke ich Dir von Herzen. Die Gespräche mit Dir in der warmen und ruhigen Atmosphäre sind für mich eine große Bereicherung, und ich habe viel bei Dir gelernt.
Stefan
Projektmanager
Supervision/Teams
"Irgendwo hörte ich mal: Wir sollen die Feste fallen lassen, wie wir sie feiern wollen. Diese Begegnung heute war für mich ein Fest. In diesem Sinne freue ich mich auf das nächste Fest mit uns."
Heidrun Husar-Nahlen
Kitaleitung
Persönliches Coaching
Unsere Gespräche haben mir sehr geholfen. Sie sind für mich eine große Bereicherung und ich habe viel bei Dir gelernt – vor allem was der Weg der GFK bewirken kann. Deine aufmerksame und einfühlende Art und Weise mit mir zu arbeiten gefällt mir sehr gut und macht es mir leicht mich zu öffnen und hinzuschauen, das ist toll und dafür danke ich Dir. Ich habe erfahren wie befreiend es ist, mit sich selbst, seinen Gefühlen und Bedürfnissen in Kontakt zu kommen und diese wahrzunehmen. Dadurch hat sich für mich in unseren Gesprächen nicht nur eine Tür geöffnet, sondern mein Herz.
Ute Noll
Akademie
Ich freue mich, meine neu gewonnenen Erkenntnisse zu festigen und mich in der GFK zu üben. Darin sehe ich für mich einen guten Weg meine Mitmenschen und mich selbst besser zu verstehen und entspannter im Umgang mit ihnen und mit mir selbst zu sein. Mein Wunsch ist es, dass interessierte Menschen einen Eindruck erhalten, was GFK in Bewegung setzen kann. Niemand kann andere Menschen ändern – ich kann mich nur selbst ändern und an mir arbeiten. Die GFK begleitet und unterstützt mich in meiner persönlichen Entwicklung und offenbart mir ungeahnte Möglichkeiten mein Leben zu bereichern. Dafür danke ich von Herzen!

Über mich

Als jüngstes Kind einer interkulturellen Patchworkfamilie konnte ich viele Jahre von der umfassenden Sozialkompetenz meiner Mutter profitieren. In der väterlichen Sondermaschinen-Entwicklung…

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Sinn-voll arbeiten

Christ AKADEMIE

Inhouse-Workshops und Teamfortbildungen

Sinnvoll arbeiten und achtsam leben

Ärger – dein Freund und Helfer

Konstruktiver Umgang mit Ärger und Selbstvorwürfen​

Jeder kennt ihn...

… keine(r) mag ihn.

Er frisst Zeit, Energie und Lebensfreude, vergiftet die Atmosphäre, treibt Keile in Beziehungen oder nagt an unserem Magen: Ärger, gerne auch in Form von Selbstvorwürfen, ist eine immens präsente Emotion mit großer Kraft, die sich selten durch den gutgemeinten Ratschlag „Jetzt ärger dich halt nicht!“ besänftigen lässt.

In diesem Seminar werfen wir mit Ihnen einen genaueren Blick auf die Emotion Ärger, ihre Entstehungsmechanismen und körperlich-geistigen Folgen, um so zu einem Verständnis zu gelangen. Sie haben die Möglichkeit, sich Ihren „Lieblingsärger“ anzuschauen und herauszufinden, was dahintersteckt. So kann Ärger in positive Energie transformiert werden. 

An eigenen Beispielen können Sie sich mit Ärger auf sich selbst bzw. persönlichen Misserfolgen auseinandersetzen und eine Methode kennenlernen, Selbstvorwürfe aufzulösen.

Aus dem Inhalt

  • Hintergrundwissen zu Ärger, physiologische und psychologische Grundlagen

  • „Erste-Hilfe-Maßnahmen“ bei Ärger

  • Entstehung von Ärger aus Sicht der Konstruktiven Kommunikation nach M. Rosenberg

  • Was steckt dahinter?: Ärger als Schutzkompetenz für wichtige Anliegen 

  • Umgang mit persönlichen Misserfolgen, Selbstvorwürfen und Ärger auf sich selbst

Sie wenden hierzu unter anderem folgende Konzepte und Prozesse an:
  • Selbstempathie: Kontakt zu den eigenen Werten und Anliegen aufnehmen

  • Wut als Geschenkverpackung: Das Ärgermodell der Konstruktiven Kommunikation

  • Ärger vollständig und gewaltfrei ausdrücken: Das 4-Schritte-Dialog-Modell

  • Innere „Konfliktvermittlung“: Der innere Entscheider und der innere Kritiker

  • Trauern, Bedauern, Selbst-Vergebung

  • Wertschätzung ausdrücken und einholen

… und können so immer besser…
  • … starke und herausfordernde Gefühle verstehen,…

  •  … innerlich und äußerlich konstruktiv damit umgehen…

  • … und auch andere dabei unterstützen.

Zeit und Formate

1 – 3 Tage, je nach Vertiefungsgrad

Teilnehmende

4 – 16 Teilnehmende