Coaching

Coaching

Persönliche Ressourcen entdecken und selbstbestimmt neue Wege beschreiten

Sie wollen...
  • sich menschlich oder professionell entwickeln?
  • ein bestimmtes Ziel erreichen?
  • eine Perspektive oder Vision entstehen lassen?
  • mit einer schwierigen Situation besser umgehen?
  • eine wichtige Entscheidung treffen?
  • widerstandsfähiger gegen Stress, Probleme und Krisen sein?
  • Frieden machen mit etwas, das Sie belastet?
  • mit körperlichen Beschwerden besser umgehen und selbst etwas für sich tun können?
  • sich selbst wertvoller fühlen und mehr Sinn erleben?
Zusammen mit mir entwickeln Sie

… ein Bild davon, wo Sie stehen, wovon Sie weg möchten und wo Sie hin möchten. Gemeinsam besprechen wir, wie Sie sich auf den Weg machen können und wollen, und wie ich Sie dabei sinnvoll unterstützen kann. 

Aus meinem reichen Methodenschatz schlage ich Ihnen Denkmodelle, Werkzeuge, Wissen, Übungen und Experimente vor, in denen Sie neue Perspektiven

gewinnen, hilfreiche Ressourcen entdecken und neues Verhalten in einem sicheren Rahmen erproben können. 

So können Sie aus einem guten Zustand heraus Lösungen finden, bewerten, auswählen und ausprobieren. Dabei lernen Sie auch immer, wie das, was wir tun, funktioniert – damit Sie immer mehr Ihr eigener Coach werden.

Ansatzpunkte für Entwicklung

Vielleicht haben Sie schon einmal erlebt, dass Sie ein und dieselbe Situation je nach „Tagesform“ sehr unterschiedlich erleben? Oder dass ein kleiner erster Schritt in einer scheinbar festgefahrenen Angelegenheit alles in Bewegung gebracht und dann auch Ihre innere Kraft und Zuversicht verändert hat? 

Vielleicht kennen Sie das? Sie haben ein Problem. Und es gibt Momente, in denen erscheint Ihnen dieses Problem riesengroß und unlösbar, Sie fühlen sich ganz klein oder auch steinalt und stehen vielleicht „vor dem Abgrund“. Und dann gibt es auch wieder Momente, da erscheint alles gar nicht so schlimm, Sie sind durchaus zuversichtlich, „fühlen sich der Sache gewachsen“. Dabei hat sich das Problem selbst vielleicht gar nicht verändert. Ihr Erleben schon. 

Vielleicht haben Sie schon einmal erlebt, dass Sie ein und dieselbe Situation je nach „Tagesform“ sehr unterschiedlich erleben, und auch äußerlich durchaus verschieden damit umgehen können? 

Umstände oder Ereignisse in unserem Leben erleben wir in der Regel so, als würden Sie „uns geschehen“ und „etwas mit uns machen“. 

Tatsächlich wird Erleben allerdings konstruiert und erzeugt – und zwar von uns selbst bzw. unserem Gehirn. Phänomene an sich sind neutral. Welche Wirkung sie auf uns haben, hängt davon ab, in welche Beziehung wir zu ihnen treten. Und wir treten zu ein und derselben Sachen durchaus zu unterschiedlichen Zeitpunkten unterschiedlich in Beziehung. 

So können wir an zwei Stellen einen Hebel für Veränderung ansetzen: In unserem inneren Erleben und an der Situation im Außen. Dabei hängen beide Ansatzpunkte zusammen: Kraftvoll etwas in der Außenwelt bewegen können wir dann, wenn wir uns innerlich in einem ressourcenreichen Zustand erleben. 

Erleben wir, dass wir Situationen im Außen durch eigenes Handeln beeinflussen können, verändert sich unser innerer Zustand. 

Wie Sie diese beiden Zugänge zu Veränderung optimal nutzen können und wo Sie ansetzen möchten, bespreche ich mit Ihnen gemeinsam. Dabei stellen wir Ihre und meine Sichtweisen oder Ideen nebeneinander – und Sie als Expert*in für sich selbst entscheiden, was für Sie im aktuellen Moment ein hilfreiches Vorgehen ist.

Hintergrund: viele Realitäten - viele ICHs

Haben Sie schon einmal erlebt, dass bestimmte Kompetenzen – z. B. Vokabelwissen, die Erinnerung an einen Namen, die Fähigkeit sich zu entspannen, „nein“ zu sagen oder kreativ zu arbeiten – in bestimmten Situationen „weg“ sind und später wieder „da“? Ressourcen und Fähigkeiten schlummern zu jedem Zeitpunkt in uns. Welchen Zugriff wir in einem bestimmten Moment darauf haben, variiert allerdings, und zwar abhängig davon, welches neuronale Erlebnisnetzwerk in unserem Gehirn gerade aktiv ist.

Ein Erlebnisnetzwerk beinhaltet verschiedene Elemente des Erlebens, die unser Gehirn zu einem bestimmten Phänomen oder einer Situation einmal zusammen abgespeichert hat, z.B.:

  • Wie wir uns ein Phänomen erklären
  • Wie wir das Phänomen sprachlich benennen und metaphorisch beschreiben
  • Erinnerungen, Assoziationen oder innere Bilder dazu
  • Wie alt oder wie groß wir uns im Zusammenhang mit dem Phänomen erleben
  • Wie viel Raum und Platz zum Atmen wir gefühlt um uns haben
  • Körperliche Reaktionen und Empfindungen wie Puls, Blutdruck, Wärme, Kälte, Muskelspannung, Erröten, Stoffwechselaktivität etc.
  • Lösungsversuche, Strategien, Ideen, Kompetenzen
Interpretationen Erinnerungen Gefühle und Erleben

Sind diese Elemente einmal zusammen abgespeichert, treten sie von nun an zusammen auf (Hebb´sche Regel) und prägen in bestimmten Situationen ein bestimmtes Erleben.

So kommt es vielleicht, dass wir uns bei einem Besuch im Elternhaus erleben wie ein Teenager und die Frage, ob wir denn auch genug essen, mit einem genervten „Mama…“ quittieren. Sogar unsere Stimme klingt dabei wieder jünger. Auf dem Weg nach Hause fühlen wir uns schon wieder erwachsen und fragen uns, weshalb wir nicht sachlicher reagiert haben. 

Die Version von uns, die jetzt gerade am Steuer des Autos sitzt, könnte das sicherlich, – die Version von uns, die vorhin noch bei unseren Eltern war, hatte das nicht zur Verfügung. 

Wir befinden uns kurz hintereinander in verschiedenen Erlebniszuständen von uns selbst – so genannten Ego-States. Verschiedene Seiten von uns kommen zum Vorschein, verschiedene Seelen in der Brust übernehmen das Regime. 

Chance:
Lernen Erlebnis-Werkzeuge bewusst beeinflussen

Neuropsychologisch gesehen wechseln wir das Erlebnisnetzwerk. Als neuronales Gesamtpaket nehmen wir das vorherrschende Erlebnisnetzwerk im aktuellen Moment als Realität und ICH wahr. Ändert sich das vorherrschende Erlebnisnetzwerk, ändert sich jedoch auch die Wahrnehmung der „Realität“ und des eigenen Ich. Man könnte sagen: Realitäten gibt es in unserem Gehirn viele. Und ICHs auch

Das Spannende an dieser neurosystemischen Sicht ist, dass wir lernen können, unsere Erlebnisnetzwerke bewusst-willentlich zu beeinflussen und uns selbst in einen guten Zustand zu versetzen. Sind wir in einem für die anstehende Situation optimalen Zustand (sprich: sind unsere Kompetenz-Netzwerke aktiv), haben wir in der Regel auch Strategien, mit der Situation umzugehen, weitere Ressourcen zu mobilisieren und neue Strategien hinzuzulernen.

Und so arbeite ich mit Ihnen:

… entwickele ich zusammen mit Ihnen Prozessziele und schlage Ihnen passende Interventionen vor. Zu diesen erläutere ich Ihnen die wissenschaftlichen Hintergründe und auch, welche Erfahrungen ich bisher damit gemacht habe. So können Sie eine informierte Entscheidung treffen, was Sie ausprobieren möchten. 

… erläutere ich Ihnen jeweils, was genau wir tun und wofür, so dass Sie jeden Schritt nachvollziehen und – vielleicht mit ein wenig Übung – auch allein auf eine andere Situation anwenden können: Ich verstehe jedes Coaching auch als Fortbildung. 

… einer Vielzahl anwendungsbezogener Modelle, meinem Wissen als Kommunikationstrainerin, Ideen aus dem systemisch-lösungsorientierten Coaching sowie auch neurosystemischen Konzepten nach Dr. Gunther Schmidt. 

Künstlerische oder metaphorische Methoden beziehen beide Gehirnhälften in den Prozess mit ein, systemische Strukturaufstellungen und Systemchoreographien machen inneres Erleben räumlich sichtbar und veränderbar. 

Aus jeder Session nehmen Sie Ideen mit, wie Sie das Erlebte in Ihrem Alltag anwenden und weiter vertiefen können. Dabei ist in der Regel jede Sitzung für sich „rund“ – Sie entscheiden, ob und wenn ja, wann Sie eine weitere Session vereinbaren möchten.

Selbstverständlich stehe ich auch nach einer Sitzung mit Ihnen im Kontakt, um Auswirkungen zu reflektieren und die Umsetzung zu begleiten, sofern Sie das wünschen und benötigen.

Ein Wort zur Vertraulichkeit

Sollte jemand anderes der Auftraggeber für Ihr Coaching sein (z. B. Ihre Organisation), oder sollte Ihr Coaching eingebettet sein in einen Team- oder Organisationsentwicklungsprozess, so erfolgt die Auftragsklärung sowohl mit dem Auftraggeber als auch mit Ihnen selbst. Die Prozessziele werden vorher miteinander abgestimmt. Ebenso wird im Vorfeld vereinbart, ob und wenn ja, wem und in welcher Form etwas über das Coaching oder dessen Ergebnisse bekannt gemacht wird. 

Feedback über die Ergebnisse eines Prozesses von meiner Seite gebe ich grundsätzlich nur unter Einbezug des Coachee und mit einem klaren Zielbezug, wofür diese Rückmeldung erfolgt. Über die konkreten Inhalte eines Prozesses bewahre ich generell Stillschweigen, pauschale Einschätzungen wie „jemand denn so ist“ oder andere Diagnosen und Prognosen gebe ich grundsätzlich nicht ab.
Was meine Arbeit mit Ihnen auszeichnet

… und gestalten gemeinsam: Sie als Expert*in für sich selbst und Ihre Situation, ich als Expertin für Prozesse, Kommunikation, psychologische Dynamiken, Denk- und Verhaltensmuster

… Vorschläge zu Sicht- oder Vorgehensweisen, Sie überprüfen und entscheiden, was für Sie nachvollziehbar, stimmig und nützlich ist.

… alles, was Sie mitbringen, als potentielle Kompetenz und überlege gemeinsam mit Ihnen, wie es als Ressource für Ihre Ziele nutzbar gemacht werden kann. 

… dass hinter jedem Verhalten eine positive Absicht steckt und finde mit Ihnen gemeinsam konstruktive(re) Wege, diese zu verfolgen.

… schlage Ihnen Methoden vor, die sowohl somatische als auch kognitive und intuitive Zugänge zu einem Thema eröffnen.

… schaffe ich Zugang zu Ihrer eigenen Lösungskompetenz. Gleichzeitig stelle ich Ihnen gern auch meine Ideen zur Verfügung, wenn Sie das möchten. So können Sie aus vielen Sichtweisen und Strategien auswählen, ausprobieren und auf Auswirkungen hin testen.

… erwerben Sie immer auch Kompetenzen, generell konstruktiv mit sich selbst umzugehen, zunehmend ihr eigener Coach zu sein und das Erlebte eigenständig auf andere Situationen zu übertragen.